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Die Tempelanlage von Angkor in Kambodscha

Angkor ist eine etwa 200 qkm große Region nördlich der Stadt Siem Reap in Kambodscha und war vom 8. bis 13. Jahrhundert das Zentrum vom Königreich Kambaju der Khmer. Während der Blütezeit lebten etwa eine Millionen Menschen in Angkor und es wurden stetig neue Städte mit großen Tempelanlagen gebaut. Im Rahmen von Ausgrabungen konnten bisher etwa 1000 Tempel und Heiligtümer gefunden werden. Der bekannteste und am meisten besuchte Tempel ist Angkor Wat, der das größte religiöse Bauwerk der Erde ist.

Tempelanlage von Angkor in Kambodscha

Ta Prohm

Der große Pyramidentempel in Angkor Wat wurde von Suryavarman II. zwischen 1113 und 1150 gebaut und gilt als das Meisterstück der Architektur der Khmer. Der Tempel symbolisiert den Hindu Kosmos, das umgebende Wasser der künstlichen Insel ist der Ozean und die Hohen Türme von Angkor Wat symbolisieren den heiligen Berg Meru im Zentrum des Universums. Weitere bedeutende Tempel sind der Bayon Tempel und der Ta Prohm Tempel die etwas später gebaut wurden. Nach Kriegen mit Königreichen aus China und Thailand im 14. und 15. Jahrhundert wurde Angkor nach und nach verlassen und ein neues Zentrum der Khmer in Phnom Penh am Mekong Fluss errichtet. Die verlassenen Städte und Tempel wurden nach und nach vom Dschungel überwachsen und erst wieder im 19. Jahrhundert während der französischen Kolonialzeit in Kambodscha entdeckt.

Daten

Standort: Region etwas nördlich von Siem Reap in Kambodscha
Bauzeit: 8. bis 13. Jahrhundert
Bauherr: Khmer
Größe: ca. 200 qkm
Einwohner: Blütezeit etwa 1 Millionen

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